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Deutscher Beamtenwirtschaftsring e.V. (DBW): Vorstand

Geschichte und Bedeutung der Beamtenselbsthilfeeinrichtungen sind eng verknüpft mit dem deutschen Beamtentum. Die rechtliche Sicherstellung der Beamten und die Ausdehnung der Grundrechte, insbesondere der Vereinsfreiheit, schufen die Voraussetzungen für ein umfassendes Selbsthilfewerk der Beamtenschaft.

Lücken in der wirtschaftlichen Absicherung waren einst Grund zur Bildung von eigenen Selbsthilfeeinrichtungen. Die Beamten wollten nicht von der allgemeinen Erhöhung des Lebensstandards ausgeschlossen bleiben.

Am 26. Mai 1951 wurde der Deutsche Beamtenwirtschaftsring e.V. (DBW) von 24 Selbsthilfeeinrichtungen des öffentlichen Dienstes und den beiden großen Spitzenorganisationen der beamtenorganisierenden Gewerkschaften gegründet.

Der Name „Deutscher Beamtenwirtschaftsring“ kommt aus Hamburg. Dort hatten sich nach dem Krieg die Hamburger Selbsthilfeeinrichtungen zum Hamburger Beamtenwirtschaftsring zusammengeschlossen. Damit der neue Zusammenschluss nicht Rechtsnachfolger des früheren Deutschen Beamtenwirtschaftsbundes wurde, traten die Hamburger Selbsthilfeeinrichtungen den Namen „Beamtenwirtschaftsring“ ab.

 

Der in Münster neu gewählte Vorstand des Deutschen Beamtenwirtschaftsring e.V (DBW):
Von links: Nils Kammradt (ver.di-Bundesbeamtensekretär) Uwe Laue (Bereich Versicherungen),
Rainer Saalfrank (Bereich Servie, Einkaufsvorteile und Autoclubs), Astrid Hollmann (Vorstands-
vorsitzende des DBW und stellv. Bundesvorsitzende des dbb beamtenbund und tarifunion), 
Dietmar Knecht (dbb beamtenbund und tarifunion, Landesvorsitzender Mecklenburg-Vorpommern),
Prof. Dr. Wolfgang Müller (Bereich Bankdienstleistungen) und Bernd Hertweck (Bereich Bausparen).

Nicht im Bild ist der wiederum gewählte Dr. Karsten Schneider (Vorstandsvorsitzender des DBW
und Abteilungsleiter beim DGB Bundesvorstand).

 

 

Zum 1. Januar 2017 gehören dem Deutschen Beamtenwirtschaftsring e.V. (DBW) insgesamt 17 Mitgliedseinrichtungen an. Laut Satzung ist der DBW der Zusammenschluss von wirtschaftlichen Einrichtungen der Angehörigen des öffentlichen Dienstes und ihrer Verbände. Er ist kein Erwerbsunternehmen. Sein Sitz ist Düsseldorf. Dort ist der DBW auch im Vereinsregister eingetragen.

Der DBW hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wirtschaftlichen Einrichtungen des öffentlichen Dienstes und des privatisierten Dienstleistungssektors zu fördern und sie bei Beschäftigten und deren Angehörigen zu empfehlen.

Organe des DBW sind die alle zwei Jahre stattfindende Hauptversammlung und der Vorstand. Die Hauptversammlung hat unter anderem die Aufgabe, den Vereinsvorstand zu wählen. Der Vorstand besteht aus acht Mitgliedern, von denen insgesamt vier von den beiden großen Spitzenorganisationen – dbb beamtenbund und tarifunion und Deutscher Gewerkschaftsbund – vorgeschlagen werden. Aus ihrem Kreis werden auch die beiden gleichberechtigten Vorsitzenden benannt. Die weiteren vier Vorstandsmitglieder werden aus dem Kreis der wirtschaftlichen Mitgliedseinrichtungen vorgeschlagen. Alle Vorstandsämter werden ehrenamtlich ausgeübt.

Vorstand des DBW

Vorstand
Vorsitzender*: Astrid Hollmann (dbb beamtenbund und tarifunion) und Dr. Karsten Schneider (DGB)
Gewerkschaften: Dietmar Knecht (dbb beamtenbund und tarifunion) und Nils Kammradt (DGB/ver.di)
Autoclubs, Einkaufsvorteile und Service: Rainer Saalfrank
Bankdienstleistungen: Prof. Dr. Wolfgang Müller
Bausparen: Bernd Hertweck
Versicherungen: Uwe Laue
*gleichberechtigte Vorsitzender gem. § 26 BGB


 

 
 
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